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Sprache und Realität: Der DJV-Diskurs über Diversität und das Recht auf Gendern

  • Autorenbild: Nexis Redaktion
    Nexis Redaktion
  • 31. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Harriet Langanke und Tom Neuwirth (Conchita Wurst) im digitalen Dialog während der DJV Media Hour zum Thema Diversität und Sprache.

Sprache als Spiegel und Werkzeug der Gesellschaft

Die Art und Weise, wie Medien kommunizieren, formt unweigerlich das gesellschaftliche Bewusstsein. Unter dem Leitthema „Recht auf Gendern – du bist auch mitgemeint!“ veranstaltete der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) im Rahmen seiner „Media Hour“ einen wegweisenden Dialog über die Bedeutung inklusiver Sprache im modernen Journalismus.


Geführt und moderiert wurde dieser Diskurs von Harriet Langanke, Mitglied im Fachausschuss Chancengleichheit und Diversity des DJV. Als Gast des digitalen Panels sprach der österreichische Künstler Tom Neuwirth, international bekannt als Conchita Wurst, über die gesellschaftliche Relevanz von Vielfalt und die Notwendigkeit, Lebensrealitäten abseits binärer Normen sprachlich sichtbar zu machen.


Die ethische Verantwortung der Medien

Ein zentraler Aspekt der Diskussion war die Wechselwirkung zwischen redaktionellen Entscheidungen und der öffentlichen Wahrnehmung. Harriet Langanke adressierte die teils polarisierenden Debatten rund um Gender-Verbote in Behörden und Redaktionen. Dabei wurde deutlich herausgearbeitet, dass es bei der Nutzung geschlechtergerechter Sprache nicht um persönliche Befindlichkeiten geht, sondern um den professionellen Anspruch der Medien, die gesamte Realität einer pluralistischen Gesellschaft objektiv abzubilden.

Inklusion in der Sprache ist kein Trend, sondern eine essenzielle journalistische Weiterentwicklung – vergleichbar mit einem notwendigen Software-Update, wie es im Gespräch treffend formuliert wurde. Journalismus trägt die Verantwortung, Diskurse nicht durch Verbote zu verengen, sondern Räume für Sichtbarkeit und Respekt zu schaffen.


Nexis Redaktionsbüro: Für einen wertebasierten Journalismus

Die Leitung solcher hochaktuellen, medienethischen Panels verdeutlicht die Philosophie des Redaktionsbüros Nexis. Ob in der fachjournalistischen Publikation oder in der professionellen Moderation – die respektvolle Auseinandersetzung mit Diversität, Chancengleichheit und gesellschaftlichem Wandel steht im Zentrum der täglichen Arbeit.


Wie eine Teilnehmerin am Ende der Veranstaltung treffend resümierte: „Sprache und Realität beeinflussen sich gegenseitig.“ Das Redaktionsbüro Nexis setzt sich aktiv dafür ein, diese sprachliche Verantwortung mit akademischer Präzision und journalistischer Integrität wahrzunehmen.

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